Eingewöhnung

Die behutsame Eingewöhnungsphase des Kindes in eine neue, fremde Umgebung, ist die Grundvoraussetzung für das Wohlergehen des Kindes im Gemeindekindergarten Pfaffenweiler.

1. Zu Beginn klärt die Leitung im Anmeldegespräch zu welchem Zeitpunkt die Aufnahme des Kindes erfolgt.

2. Für die Eingewöhnung des Kindes ist eine Fachkraft der Stammgruppe zuständig. Die Fachkraft führt ein Vorgespräch (am Nachmittag) mit den Eltern, hier werden die Modalitäten und Zeiten der Eingewöhnung besprochen und festgelegt. Außerdem werden weitere Details des Kindergartenalltags besprochen. Das Kind ist bei diesem Termin mit dabei und lernt den/die BezugserzieherIn kennen.

3. Je nachdem wie die Kontaktaufnahme verlief, oder ob am ersten Tag der Trennungsversuch nicht funktioniert hat, kann gegebenenfalls die Eingewöhnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell (siehe Krippe) angelehnt werden.

4. Funktioniert der Trennungsversuch am ersten Kindergartentag des Kindes, verabschieden sich die Eltern.

5. Eingewöhnungsphase

In der ersten Eingewöhnungswoche hält sich das Kind täglich zwischen 30 Minuten und 2,5 Stunden ohne die Eltern in der Einrichtung auf (je nach Verfassung des Kindes).

In der zweiten Woche wird die Zeit ausgedehnt. Wir orientieren uns stets an der Verfassung des Kindes und empfehlen weiterhin das Kind nicht zu überfordern. Der Kindergartenalltag ist für das Kind wie ein anstrengender „Arbeitstag“, gerade junge Kinder benötigen reichliche Erholungsphasen.

6. Die Eltern müssen in der Eingewöhnungsphase telefonisch erreichbar sein.

7. Wie lange die behutsame Eingewöhnungsphase dauert, hängt vom einzelnen Kind ab. Wir orientieren uns an der Verfassung und an den Reaktionen des Kindes.

8. Die Absprachen, die zwischen Eltern und der jeweiligen Fachkraft getroffen werden, sind verbindlich einzuhalten.

9. Die Eltern verabschieden sich beim Verlassen des Kindergartens immer von ihrem Kind.

10. Die VÖ 1 bzw. VÖ 2 Eingewöhnung startet ab der dritten Woche (ggf. ab der vierter Woche). Nach der regulären Eingewöhnung in den Kindergarten folgt im Anschluss daran die Eingewöhnung in die verlängerte Zeit des Kindergartens.

  • VÖ 1 bis 13:30 Uhr:
    Das Kind geht nach der Eingewöhnung mit in den Container. Dort nehmen die Kinder ein zweites Vesper ein.
  • VÖ 2 bis 13:30 Uhr/14:30 Uhr Eingewöhnung findet wie folgt statt:

    1. Tag

    Das Kind nimmt am warmen Mittagessen teil und wird um 13:00 Uhr abgeholt.

    2. Tag

    Das Kind nimmt am warmen Mittagessen teil und wird um 13:00 Uhr abgeholt.

    3. Tag

    Das Kind nimmt am warmen Mittagessen und an der anschließenden Ausruhzeit teil.

    Mittwochs und freitags vespern alle zusammen ihr mitgebrachtes 2. Vesper.
    Abholzeit: 13:30 Uhr.

Im besten Fall hat sich das Kind nach einer Woche an die längeren Bertreuungszeiten gewöhnt. Die ErzieherInnen und die Eltern bleiben über den weiteren Verlauf im Kontakt und treffen eventuell, an die Verfassung des Kindes, angepasste Entscheidungen.

11. In den ersten drei Monaten legen wir Wert darauf, das Kind mit der neuen Umgebung vertraut zu machen. Das Kind muss viele Eindrücke verarbeiten, sich an die Räumlichkeiten, die Fachkräfte und an die Strukturen und Rituale des Kindergartens gewöhnen. In diesem Zeitraum nimmt das Kind an keinen Außenaktionen wie Sport und Ausflugtag teil.

12. Am wöchentlichen Waldtag/ Frischlafttag des Kindergartens nimmt das Kind erst ab dem 4. Geburtstag teil. Der Waldstandort umfasst ein großes, nicht eingezäuntes Gelände und erfordert das Verständnis und die Einhaltung aller notwendiger Waldregeln. Hiermit würden wir die Kinder der jüngeren Altersgruppe überfordern.

Die Eltern, deren Kind nicht trocken ist, sorgen für Wickelzubehör, welches in den Kindergarten mitgebracht wird. Die Eltern und die Erzieherin bleiben über die Sauberkeitsentwicklung im Gespräch. Die Eltern müssen dafür sorgen, dass das Kind in kurzer Zeit trocken wird.